Pressestimmen


Kleine, feine Geschichte mit erfrischend normalen Menschen. superTV

Alltag Ost: kleines, leises, toll gespieltes Mutter-Sohn-Drama. TVSpielfilm

Gerne sieht man Mittelstaedts durchweg sympathischen Figuren zu, denn sie
versuchen wenigstens, aus ihrem Alltag auszubrechen, selbst wenn sie von
der Realität doch immer wieder eingeholt werden. Kinofenster 05/2005

Marco Mittelstaedt erzählt in seinem einfühlsamen Debütfilm aus dem Leben
einer einfachen Frau: ihrer Arbeit auf dem Sportplatz, ihren Problemen bei
der Erziehung des Sohnes und dem Ausbruch aus der kleinstädtischen Menta-
lität ihrer Eltern. In schön fotografierten Bildern fängt Kamerafrau Judith Kauf-
mann die Atmosphäre zwischen Mutter und Kind ein und lässt den Zuschauer
an Jeanettes Sorgen teilhaben. Moritz Lampe Kreuzer Leipzig

Dieser ganz fabelhafte gelungene Film geht aber über den traditionellen Plot
von "Junge sucht Vater" weit hinaus. Er beschreibt durch genaue Beobachtungen
die Differenzen von Lebensformen und -stilen unterschiedlicher Generationen
aus dem Gebiet der DDR. Er beschreibt aber auch, wie viel Ich-Sucht in der
vermeintlich "anti-autoritären" Erziehung bei den Eltern als Triebkraft wirkt, wie
sehr die "Kumpelhaftigkeit" ein Ausdruck mangelnden Respekts ist, wie stark
die Kinder heute auf andere Weise als früher unter dem emotionalen Selbst-
verwirklichungsdruck ihrer Eltern stehen. Jan Brachmann
Berliner Zeitung

"Jena Paradies" ist kein Ost-West-Film und auch kein Sozialdrama über Alleiner-ziehende. Vielmehr wird dieser einstmals "gesetzlose Raum vor den Mauern der Stadt" ganz sachte zur Allegorie des Films. Alles darf darin zusammenge
baut wer-den, ob es nun hält oder nicht. Die Schönheit dieses Films liegt darin, von einem Heilwerden zu erzählen, ohne die Anstrengungen, die es kostet, zu tilgen. Kunst
und Liebe können sich das leisten. Cosima Lutz Berliner Morgenpost

Marco Mittelstaedt ist Impressionist, seine Stärke liegt in der sensiblen Beschrei-
bung von Stimmungen, und er hat mit Stefanie Stappenbeck eine Hauptdarstel-
lerin gefunden, der die Skizzen innerer Erschütterungen so souverän gelingen,
dass das Bild der liebenswert-verstörten Jeannette lang in Erinnerung bleibt.
Rainer Gansera Süddeutsche Zeitung


"Jena Paradies" ist insgesamt ein ruhiger Streifen, der bewusst auf die Region
setzt und die (übrigens ganz wunderschöne) Stadt, in der er spielt, zu einem
weiteren Hauptdarsteller macht. Das zieht sich bis in den Titel, der in seiner
feinen Doppeldeutigkeit endlich mal ein positives Beispiel abgibt.
Thomas Lenck ZeitPunkt Kulturmagazin

Das Langfilmdebüt von Marco Mittelstaedt wartet mit all den Stärken auf, die
auch das skandinavische Kino auszeichnen. Großartige Schauspieler verkörpern
ihre einfühlsam gezeichneten Charaktere mit großer Zurückhaltung, machen
sie so zu lebensechten Menschen. Sind die Figuren auch von Depressionen ge-
schüttelt, der Film ist es nicht. Immer wieder ist da dieser Funke der Hoffnung,
in einem Lächeln, einem Blick, einem kurzen Satz. Sie mögen keine Gewinner
sein, aber sie sind erst recht keine Loser. Ein kleiner, großer Film eines Anfang-
Dreißigers, der sich hoffentlich nie vom deutschen Mainstream korrumpieren
lässt. André Wesche t.akt Magazin

"Jena Paradies" ist das empfindsame, leise Drama einer jungen Mutter, die
ihrem Sohn alles sein will und dabei selber Träume hat, die sich unglücklich
verliebt und erst durch den tragischen Selbstmordversuch ihres verspotteten
Kollegen den schmalen Grat zwischen den eigenen Sehnsüchten und den Be-
dürfnissen ihres Kindes findet. Cornelia Walter DRESDNER Kulturmagazin

„Jena Paradies“ ist einer jener sympathischen Erstlingsfilme, die einerseits vom Talent ihres Regisseurs zeugen und andererseits beweisen, dass der deutsche
Film oft dann am besten ist, wenn er sich nicht an (finanziell) schwer zu stem-
menden Genrevorbildern verhebt, sondern sich auf seine ursprünglichen Land-schaften und ihre Menschen konzentriert. Gerade im Osten Deutschlands gibt es
noch viele Geschichten und Befindlichkeiten zu entdecken, die Marco Mittelstaedt
hier ohne Larmoyanz immer wieder zwischen den schnörkellosen Bildern erzählt. Bildern, die die großartige Kamerafrau Judith Kaufmann in der Schwebe zwischen stimmungsvoller Idylle und dokumentarischer Nähe hält und deren präzise Kadrie-rung an frühe Filme der „Nouvelle Vague“ erinnert, die oft auch versuchten, poe-
tisch überhöht die Wirklichkeit zu reflektieren. Prägnante Szenen und auf den
Punkt gebrachte Dialoge umreißen die Charaktere. (...) Unterhaltung und Nach-denklichkeit gehen eine geglückte Symbiose ein, die noch lange nachschwingt.
Rolf-Ruediger Hamacher film-dienst 10/2005

dffb-Absolvent Marco Mittelstaedt macht in seinem Debütfilm das filmische Neu-
land der thüringischen Landschaft zur Bühne der Gefühle. Der Lebenshunger ei-
ner alleinerziehenden Mutter, die Sehnsucht eines vaterlosen Sohnes und die Verzweiflung eines ausrangierten Fussballtrainers verdichten sich zu einer schlüs-
sig erzählten Geschichte vom alltäglichen Kampf ums Glück. tip Berlin



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